piano duo kutrowatz

 
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Pressekommentare zur CD-Produktion


Schubert Vol.I
Schubert Vol.II
Schubert Vol.I/Vol.II/Brahms "Ungarische Tänze"
Brahms - Ungarische Tänze
Brahms - Variationen
Liszt "Sinfonische Dichtungen"
Strauß: Walzer und Polkas
Recital
Gershwin/Brubeck
Bernstein

Gesamtprogramm


Bernstein Symphonic Dances from West Side Story (Organum)

Leonard Bernstein
"West Side Story": Symphonische Tänze
plus Werke von Pärt, Bach-Kurtag, Zawinul
Eduard & Johannes Kutrowatz (2 Klaviere)
Organum Ogm 230094, CD


Das Cover suggeriert zunächst Ernsthaftigkeit: Johannes (links im Bild) und Eduard Kutrowatz, Österreichs wohl wichtigstes Klavierduo, gelten normalerweise als muntere Zeitgenossen, die charmanten Witz mit profunder Technik gepachtet haben. Mögen noch die sieben Bach-Choralvorspiele, die Kurtág für zwei Klaviere bearbeitete, als Reflexion über die aktuelle Welt-Befindlichkeit herhalten, so bewegen wir uns dann auf jenen Schienen, auf denen die beiden Burgenländer (neuerdings auch Intendanten ihres eigenen Festivals) immer schon gerne brausten: Jazz und Rhythmus. Joe Zawinuls "Mercy" und Bernsteins "Symphonische Tänze" zeigen die Brüder in ihrem Element. Klangschönheit gegen harte Perkussiv-Power, federleichte Läufe gegen die von den Lautsprechern hereinbrandenden Akkordfluten. Unglaublich, was sich aus Bösendorfer "Grands" an Dynamik holen lässt. Herrlich, wie Klaus Faika, Kutrowatzens Haus- und Hof-Tonmeister, die Urgewalt wie die feinsten Diskant-Tönchen sauber vom 24-Bit-Master auf CD bannte. Und unverständlich, warum der 24-Minuten-Bernstein keine unterteilenden Tracks oder Indizes besitzt (der musikalische Fluss, ich verstehe?). Insgesamt ein tolles Album, das klanglich zum Besten zählt, was diese Szene derzeit auf CD zu bieten hat. Ludwig Flich
 

Australien, Kanada, Japan ...

Das Duo Kutrowatz feiert quer-weltein Erfolge. Als "Zwischenstopp" haben die Meister an 2 Klavieren wieder eine delikate CD eingelegt, die kaum Wünsche offen lässt. ****

Kleine Zeitung 14.12.2003, TSC
 
Und auch „Lennie“ zu vier Händen
(VN-Sch) Die österreichischen Zwillingsbrüder Eduard und Johannes haben kürzlich eine CD mit Werken zu vier Händen von Bach/Kurtág, Joe Zawinul, Leonard Bernstein und Arvo Pärt auf zwei Bösendorfer 280 eingespielt. Die beiden weltbekannten Pianisten, die auch Stammgäste der Schubertiade in Schwarzenberg sind, brillieren mit gewohnter Meisterschaft mit sieben Choralvorspielen von J.S. Bach, welche der moderne ungarische Meister György Kurtág mit seinen kompositorischen Mitteln „durch ein Höchstmaß an Emotionalität zu ihrer komplexen spirituellen Botschaft“ führt.
Es folgen „Mercy, Mercy, Mercy“, eine fetzige Jazzimprivisation von Joe Zawinul und als Glanzpunkt die grandios bearbeiteten und virtuos gespielten „Symphonic Dances from West Side Story“ von Bernstein.
20./21. Dezember 2003, Dr. Edgar Schmidt
 
Symphonic Dances - Klavierduo Kutrowatz
Ogm 230094 Bernstein
 
Die Qualität dieser CD liegt – abgesehen einmal von der mutig-widersprüchlichen Werkzusammen-stellung – in der hohen Emotionalität ihrer Interpreten. Eduard und Johannes Kutrowatz vertreten einen ganzheitlichen Ansatz, will sagen: Sie lassen sich konzentriert und mit dem Einsatz ihres ganzen (hochentspannten) Körpers in die Musik für zwei Klaviere fallen, wobei es keine Rolle spielt, ob sie die strenge Polyphonie Bachs in der Klangkosmetik György Kurtags oder improvisierten Jazz gestalten. Verhalten, fast scheu und ungeheuer zart akzentuiert zelebrieren die Brüder Bachs Choral-vorspiele und die Sonatina aus der Kantate BWV 687.
 
Das unmittelbar darauffolgende "Mercy, Mercy, Mercy" von Joe Zawinul, das zunächst ruhig vor sich hinswingt, um dann in Virtuosität und verschwenderische Plakativität auszubrechen, überrascht dann allerdings schon. Als Überleitung zu den "Symphonischen Tänzen" der "West Side Story", die hier erstmals in einer Fassung für Klavierduo eingespielt worden sind, eignet sich das Werk (die einzige Live-Einspielung dieser CD übrigens) dennoch prächtig. John Musto verdanken wir erwähnte Bern-stein-Transkription, die die beiden Interpreten durch eigene Arrangement-Zutaten bereichert haben. Viel härter als in der Orchesterfassung wirken die Dissonanzen von Bernsteins kantigen Tanz-Adaptionen, während die lyrischen Szenen entschlackt und unaufdringlich das Wesentliche freilegen. Klar, dass Fingerschnipser und Korpus-Percussion ebenso zu den Ausdrucksmitteln des Kutrowatz- Duos gehören wie rücksichtslose Fortissimo-Passagen.
 
Die Polarisation des Gesamtkonzepts findet sich in jedem Detail wieder, was zum bemerkenswert geschlossenen Gesamteindruck beiträgt. So steht am Ende dieses Konvoluts Pärts neoklassizistische "Hymn To A Great City", die sich um einen sonderbar beharrlich repetierten Diskant-Ton rankt und alles andere als pathetisch einen tonalen Lobgesang entfaltet.

Piano News 1/2004, Helmut Peters
 
 
Einheit in der Vielfalt
Ogm 230094 Bernstein/Kutrowatz
 
Bach/Kurtág, Joe Zawinul, Leonard Bernstein, Arvo Pärt – eine Zusammenstellung auf einer CD, die, ge-linde gesagt, erst mal verwundert. Wo ist da der Sinn, wo die Einheit in dieser Vielfalt?
 
Der Sinn findet sich in den aus Österreich stammenden Brüdern Eduard und Johannes Kutrowatz. Sie musizieren seit 20 Jahren zusammen und haben sich mittlerweile zu einem der besten Klavierduos weltweit gemausert. Ihr grandioses Spiel, ihr breit gefächertes Repertoire, ihre Lust am Musizieren sind auf dieser Jubiläums-CD festgehalten. 53 Minuten und 31 Sekunden voll von schöner, unterhaltender, virtuos dargebotener Klaviermusik.
 
Kurtágs gelungene Transkriptionen Bachscher Orgelwerke, die Improvisation über Joe Zawinuls Hit "Mercy, Mercy, Mercy", die mitreißenden Sinfonischen Tänze aus Bernsteins" West Side Story", Pärts "Hymn To A Great City" – die Kutrowatz-Brüder verstehen es durchweg, den Zuhörer zu fesseln. Ob dynamisch-orchestraler oder kammermusikalisch-intimer Klang, ob strenger Duktus oder freies Spiel – alles gelingt ihnen vorzüglich. Hell und klar ist ihre Tongebung, spannungsreich ist ihre Phrasierung, prä-zise ist ihre Abstimmung. Und bei allem Können wirkt das Duo nie aufdringlich, es ist vielmehr spürbar, dass es sich dem Werk verpflichtet fühlt. Die beiden einmalig warm und rund klingenden Bösendorfer 280 tun das ihrige zur Qualität der CD dazu. Wer Klaviermusik mag, nein, wer Musik mag, der sollte mal reinhören. Macht Lust auf mehr von Kutrowatz.
 
Bewertungen:
Veröffentlichung mit besonderem Wert für das Repertoire
Interpretation *****, Klang ***** (beides = hervorragend)
 
Fono Forum 2/2004, Frank Helling

 

Der Weg aus der Welt der Gegensätze

„Nicht Bach – Meer sollte er heißen“. Mit diesem Ausruf hat Beethoven einen vorbildhaften Weg gezeigt, wie man sich aus der Bewusstheit des Überwältigtseins durch die Größe eines schöpferischen Menschen dessen Wirken stellt: dass man sich nämlich voll des liebevollen Respekts dieser Größe, die fürs Erste als Gegensatz zum eigenen Vermögen wahrgenommen wird, mit aller Kraft des Geistes und des Gefühles überlässt, durch sie in sie einzudringen versucht und somit letztendlich Gewinn für die Entwicklung des eigenen Menschseins gewinnt. Einfach ist das zweifellos nicht – aber ist Bach einfach? Ist das einfach, wovon er in seinen Choralvorspielen Kunde gibt?
Es ist diese reflektierte Lage des Überwältigtseins von dem, was Bach in diesen Orgelwerken leistet, was er über das ursprünglich zur Melodie gehörende Wort hinaus zur Evidenz bringt, welche auch den Ungarn György Kurtág zur Auseinandersetzung mit Bach führt. Die Klangwerdung von Inhalten, die sprachlos machen, weil uns die Sprache jener Welt, welcher sie zugehören abhanden gekommen ist – dieses Problem, dem sich Bach als gläubiger protestantischer Christ stellen musste ist auch für den Komponisten 300 Jahre nach dem Wirken des Thomaskantors von Brisanz. Nur scheinen sich die Positionen gewissermaßen eine Etage nach unten verlagert zu haben. Reflektierte der große Johann Sebastian noch unmittelbar in Richtung einer himmlischen Wirklichkeit, so ist es uns Heutigen oft nur mehr möglich mittelbar uns an etwas erinnern zu lassen, dessen Herkunft von einem göttlichen Ursprung wir nicht mehr aussprechen wollen oder auszusprechen wagen. Bedeutendere als wir, wie eben Bach, sind Ziel der Reflexion und sprechen für uns das aus, was wir verschweigen wollen oder müssen. Immerhin, Kurtág zeigt uns in seiner Beschäftigung mit Bach, wie sehr er ihn zu verstehen trachtet, dass es sein Ziel ist, uns an seinem Verstehen teilhaben zu lassen. In der Verschmelzung seines eigenen ausgeprägten Verständnisses für Klänge und deren Realisierung mit dem Evidentiellen von Bachs Original zeigt er uns, dass Bach nicht weniger ist als ein lebendiger Wegweiser, welcher als Mensch den Menschen vor Richtungslosigkeit zu warnen vermag – in künstlerischer Hinsicht, wie es an Beethoven und Kurtág wahrzunehmen ist und darüber hinaus in all dem, was den Inhalt eines menschlichen Lebens ausmachen kann.
Wenn auf Kurtágs „Bach“-Musik solche des österreichischen Aushängeschildes in Sachen Jazz Joe Zawinul folgt, so scheint das der Kontrast schlechthin zu sein, der heutig mit dem Begriff „Crossover“ auch schnell gerechtfertigt ist. Geht man freilich davon aus, dass Bach das Geistige im Menschen abdeckt, der Jazz das Emotionelle, dann mag das alles hingehen. Aber Kurtág kostet mit seinen Mitteln das Klangliche in Bachs Musik spürbarst aus, andererseits muss eine Jazz-Improvisation allemal geistvoll sein, um zu überzeugen und so kann vom Gegensatz nur in der Wahl der musikalischen Mittel gesprochen werden. Das Zeitalter des Spezialistentums liebt dergleichen Ansätze natürlich auch nicht, leben seine Anschauungen doch von der Stilisierung des Gegensätzlichen.
Leonard Bernstein lehrt es anders. Er, der brannte aus Liebe zur Musik und aus Liebe zu den Menschen, welche er der Musik öffnen wollte, er denkt als Komponist über die Liebe und deren gefährlichen Gegenspieler, das Nichtlieben nach und schafft dabei in seiner „West Side Story“ unter Einbeziehung heterogenster Bestandteile einen famosen Balanceakt zwischen den Anforderungen des Broadway und der shakespeare’schen Vorlage.
Ganz nach diesem Vorbild ist auch die Art, wie sich Johannes und Eduard Kutrowatz diesem in seinen Mitteln so vielgestaltigen Programm nähern. Das eigene Vermögen und die Sicherheit darüber voraussetzend, suchen sie die Einheit all dessen, was Gestalt gibt, es auf diese Weise zueinander ins Verhältnis bringend – und das ist dann schon ein Verhältnis von ästhetischer Besonderheit. Vielleicht lässt sich das allmähliche Vordringen der beiden zum Kern des Umganges mit der Musik am Beispiel ihres Zuganges zur „West Side Story“ am unmittelbarsten beschreiben: Ausgangspunkt ist das durch die Leonard Bernstein music publishing company autorisierte Arrangement von John Musto. Dieses dient aber nur als Grundlage für die Handhabung des melodischen Materials, keineswegs aber dafür, wie dieses auf den beiden Instrumenten dann tatsächlich realisiert wird. Wichtiger sind die von Bernstein selbst gelegten Spuren, die stilistischen beispielsweise, welche so beiläufig wie zwangsläufig Türen für Improvisatorisches öffnen. Es sind aber auch jene Spuren in dieser Musik, die auf Bernsteins einzigartige Persönlichkeit hinweisen, die in untrennbarer Weise das Menschliche und das Musikalische verkörperte, sodass er unter den Dirigenten des 20. Jahrhunderts vielleicht auch der menschlichste Vermittler großer Kunst gewesen ist, was sich immer wieder in seinem sicht- und oftmals auch hörbaren Körpereinsatz beim Dirigieren gezeigt hat. Der Einsatz des eigenen Körpers spielt auch bei den Brüdern Kutrowatz eine wichtige Rolle: die Menschen in ihrer Leiblichkeit und die Instrumente verschmelzen bei ihrem Spiel und durch dieses zu einem einheitlichen Klangraum, nicht nur die Saiten des Klaviers klingen, sondern, wenn es die rhythmische Emotion erfordert auch die Finger – und zwar über ihre mechanische Tätigkeit im Bezug auf die Tasten hinaus. Es ist dies ein menschlicher Totaleinsatz mit und an den Instrumenten in einem wohl durchdachten und durchübten Miteinander.
Dergleichen findet natürlich nicht nur in Bernsteins Musik statt, welche durch die zugrunde liegende tragisch-erotische Thematik dazu ja gerade herausfordert, es findet sich auch in Arvo Pärts hymnischer Welt und führt dort zu einer ruhend hingebungsvollen Zurücknahme.
Mit dem Werk des Esten hat es eine eigene Bewandtnis, gerade im Zusammenhang mit den Brüdern Kutrowatz. Pärt hat es nämlich nach der Uraufführung zurückgezogen, die Pianisten konnten den zweifelnden Komponisten aber dazu bewegen, die „Hymne“ wieder hervorzuholen. In gemeinsamer Arbeit mit den beiden hat Pärt seinem Werk eine endgültige und akzeptiere Kontur zu geben gewusst, sodass es beim Kammermusikfest Lockenhaus 2000 eine neue Uraufführung durch die Brüder erleben konnte.
Welche Musik ist da in die Welt getreten? Eine, welche – wie letztendlich doch jeder bedeutende Gedanke – die Gegensätze von „alt“ und „neu“ von Grund auf in Frage stellt und zu bedenken gibt, in wieweit künstlerisches Tun und Erleben auf dergleichen Begriffe überhaupt angewiesen ist. Pärt postuliert dabei, dass der Dreiklang das schlechthin Notwendige für einen Komponisten ist, welcher sich anschickt, die sogenannten Errungenschaften neuerer Kunstentwicklungen hinter sich zu lassen. Er verweist damit auf Wurzeln der Musik, die er sich durch eifriges Lernen selbst freizulegen imstande war. Immer wieder ging er daran, all den schon zur Tradition gewordenen Ballast, welcher einen „modernen“ Komponisten auszumachen hat, abzuwerfen, um die reine, unverfälschte Melodie wiederzufinden und den fundamentalen Zusammenhang dreier zentraler Töne, dessen ästhetische Faszination durch den Zeitgeist völlig verdeckt zu sein schien. Um sich dies selbst zu ermöglichen und zu gewährleisten, studierte er mit tiefster Zuwendung die Werke des mittelalterlichen Meisters Jan Ockeghem und alte russisch-orthodoxe Kirchenmusik, um sich dort letztendlich auf zeitübergreifende Weise – hier durchaus Kurtág bei seinen Bemühungen um Bach vergleichbar – verstanden zu finden. Das bedeutete aber nicht, dass er seinen eigenen Konsequenzen aus dieser Beschäftigung ganz traute. Gut also, dass gerade diese Ausgangspunkte mit all ihren inneren und äußeren Folgen Eduard und Johannes Kutrowatz zutiefst ansprachen und dazu führten, dieses Werk endgültig Wirklichkeit werden zu lassen.
Was uns die beiden mit Pärt und Bernsteins Liebestragödie, mit ihren Improvisationen zu Zawinul und mit Kurtágs Bach zeigen? Dass Worte als oft bewusst und in bestimmter Absicht wenig reflektierte zeitbedingte Versatzstücke nur allzu leicht und allzu schnell Rost ansetzen, dass die Musik aber, als eine unendliche Fülle Klang gewordener Ereignisse zu überspannen vermag : Epochen menschlicher Geschichte ebenso wie Unterschiedlichkeiten in der Anwendung von Mitteln – und wer sich durch die Musik führen lassen will wird auch inne werden, dass er imstande ist, Geist und Herz zu unbekannten Grenzen hin auszuweiten.
Dr. Johannes Leopold Mayer



Schubert Vol.I

 
"...die Schubert-Aufnahme der Duo-Formation Kutrowatz - schlank, zielstrebig...
In meinen Schubert- und Klangvorstellungen sympathisiere ich mit den geschmeidigen, organisch entwickelten Darbietungen des jungen Duos aus dem Burgenland. Fugenloses Zusammenspiel bei den Gebrüdern Kutrowatz..."
Fono Forum 9/95, Peter Cossé
 
"...Die großen Pluspunkte liegen in einem auf klangliches Parfüm verzichtenden Klavierspiel. Immer wieder nachdenklich innehaltend präsentieren sie die f-moll-Fantasie, mit individueller Artikulation das ´Con delicatezza´, und sie stellen rückwärtsgewandten Bedachtsamkeit mit herausgemeißelten sforzati eine kontrastierende Gegenwelt entgegen..."
Fono Forum 12/96, J. Mt

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Schubert Vol.II

 
"...Das Duo Kutrowatz interpretiert Schubert vergleichsweise freundlicher, gesanglicher, es beschönigt nicht die Schatten über seiner Musik, aber es versucht, diese eher aufzulösen als dramatisch aufzustauen..."
Kurier 9.3.1997, Karl Löbl
 
"...Die Senkrechtstarter Eduard und Johannes Kutrowatz gefallen wiederum sehr durch ihr großes dynamisches Farbenspiel und großen Schwung..." (Klang: Excellent)
Der Standard 14.3. 1997, Ludwig Flich
 
"...Zwischen Meditation und Ekstase! Die wichtigsten Schubert-Entdeckungen: Von Kempff bis Kutrowatz ... Von den aktuellen Newcomern würde ich die österreichischen Brüder Kutrowatz vorne reihen, weil sie die Märsche und Polonaisen mit großer emotionaler Beherztheit erstürmen...."
Der Standard 20.6.1997, Ludwig Flich

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Brahms - Ungarische Tänze

 
"Die High-end Szene am Scheideweg! ... Zwei CDs machten die Testrunde: Bachs wilde weltliche Kantaten und die fantastische Klavierduo-Platte der Brüder Kutrowatz: zwei extrem dynamische Aufnahmen, die einen Chor oder einen Bösendorfer livehaftig ins Zimmer stellen können...."
Der Standard - Disc und Video 25.10.1996, Ludwig Flich
 
"...Das burgenländische Brüderpaar Kutrowatz spielt die Stücke unter Verzicht auf derbe ´Pseudovolkstümlich-keit´, artikuliert subtil und setzt auf behutsam ausbalancierte Klangregie. Die artifizielle Spielweise garantiert darüberhinaus auch den Abwechslungsreichtum, der nötig ist um keine Langeweile aufkommen zu lassen..."
die presse 22.11.1996, Wilhelm Sinkovicz
 
"...Solch positive Überraschungen dürfte es öfter geben: Eduard und Johannes Kutrowatz stricke(r)n einen pannonischen Brahms, wie ihn selbst der Toni nicht schöner geigen könnte. Wien verdanken sie ihre Klaviertechnik, das Herz der gebürtigen Burgenländer schwelgt aber zwischen Lassu und Friss. ..."
Der Standard 15.10.1996, Ludwig Flich

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Schubert Vol.I/Vol.II/Brahms "Ungarische Tänze"

 
Drei neue CDs mit Werken von Brahms und Schubert: "...So dürfen sich Liebhaber vierhändiger Klaviermusik über drei CDs freuen, die die österreichischen Pianisten Eduard und Johannes Kutrowatz eingespielt haben. Zwei dieser Schallplatten enthalten vierhändige Stücke von Franz Schubert. Bezaubernd ist die Präzision und Balance, die unerhörte Homogenität im Spiel der beiden Brüder. Den ´Ungarischen Tänzen´ von Johannes Brahms widmet sich das fabelhafte Pianisten-Duo in faszinierender Interpretation. ..."
Westfälische Rundschau 6.6.1997, Sonja Müller-Eisold

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Liszt "Sinfonische Dichtungen"

 
"Unter den jüngsten Einspielungen Lisztscher Duowerke nimmt diese Produktion mit dem österreichischen Brüderpaar Eduard und Johannes Kutrowatz eine Sonderstellung ein. Die Kutrowatz-Brüder zeigen, dass es sinnvoll ist die Opheus-Saga auf zwei Klavieren gegenständlich zu machen. Les Préludes und Mazeppa gelingen hier in quasi orchestraler Pracht und mit dem schlanken Schwung, der dem Klavier unter günstigen Umständen eigen ist...."
Klassik heute 12/98, Peter Cossé
 
"...Mit einer von der Sache her mutigen spürbar sorgfältig vorbereiteten und im Endeffekt doch frisch gespielten Liszt-Zusammenstellung zeigt sich das Duo Johannes und Eduard Kutrowatz den Liszt-Aufnahmen etwa des Budapest Piano Duet überlegen. Die burgenländischen Brüder Kutrowatz haben neben dieser auch im ungarisch-rhapsodischen Teil sehr Genre-flexiblen Liszt-Zusammenstellung inzwischen auch eine zweite Schubert-CD vorgelegt. Märsche, Polonaisen und das lyrisch-gleitende A-Dur-Rondo bestätigen diese Künstlerallianz nicht nur als ein kräftiges Lebenszeichen österreichischen Nachwuchses, sondern auch die bei Liszt schon prägende Mischung aus Genauigkeit und verantwortungsvoller Freizügigkeit..."
Fono Forum 11/98, Peter Cossé
 
"...Was wir hier - durch zwei makellose Bösendorfer historisch korrekt weichgezeichnet - an Poesie und Präzision vorgeführt bekommen, ist schon eine Dimension für sich. Herausragend die Austarierung lyrischer und hochdramatischer Momente und die über allem waltende messerscharf-präzise Zusammenbindung der beiden Pianisten. Diese Aufnahme ist von allen, die sich mit Liszts sinfonischen Dichtungen beschäftigen, mit Abstand die musikalischste, technisch rundeste und ausgefeilteste..."
Fono Forum 12/98, Knut Franke
 
"...Eine Gratwanderung für Pianisten: enorm schwer für Finger und Konzentration. Eduard und Johannes Kutrowatz haben eine Paradeeinspielung vorgelegt. ...!"
stereoplay 11/99
 
"Die von den Gebrüdern Eduard & Johannes Kutrowatz auf Bösendorfer-Imperial-Flügeln eingespielte CD enthält neben den drei sinfonischen Dichtungen Les Préludes (LW C11, S637), Mazeppa (LW C13, S640) und Orpheus (LW C12, S638) in den Fassungen für zwei Klaviere auch die Ungarische Rhapsodie N° 2 (LW B41 N° 4, S621) für vier Hände.
Die Aufnahme der aus dem österreichischen Burgenland stammenden Brüder besticht durch zupackende Frische und Virtuosität bei gleichzeitiger dramaturgischer Durchdachtheit des Spiels, die das musikalische Material der Orchester- und Soloklavierversionen noch einmal in neuem Licht erscheinen lässt.
Erwähnenswert ist auch die Aufnahmequalität der CD. Nicht allein die 24-Bit-Technologie der Aufnahme, sondern vor allem das transparente und reiche Klangbild der fein intonierten Bösendorfer-Flügel erlauben hervorragende Durchhörbarkeit des Anschlags noch in den wildesten Passagen von Mazeppa.
Der im Beibuch enthaltene Aufsatz "Bearbeitungen als schöpferische Leistungen" von Peter Cossé - der auch der Jury des 4. Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerbs 2003 angehören wird - rundet die CD ab. (MS)
Nachrichten der Franz-Liszt-Gesellschaft Weimar, Nr. 2 / März 2003

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Strauß: Walzer und Polkas

Johann Strauß und Co - immer wienerisch!
 
"Apropos Finger: Zwanzig brauchen die burgenländischen Brüder Eduard und Johannes Kutrowatz für ihre Darstellung von Walzer und Polkas - eine andere, amüsante und kurzweilige Strauß-Facette - noch dazu mit einem raren Stück, dem Walzer "Aus den Bergen". Und kraftvoll Klavier spielen können die Brüder, alle Achtung...."
Salzburger Nachrichten 23.12.1999, Karl Harb

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Gershwin/Brubeck

 
"...Ähnlich wie mit ihren Lisztaufnahmen vertreten und behaupten in ihrem Duo-Spiel die Brüder Kutrowatz eine feine Linienführung. Entscheidend sind die Ernsthaftigkeit und Bestimmtheit, mit der diese Klavierformation ihre Recherchen betreibt. Diese amerikanischen Verquickungen von musikalischer Umgangs- und künstlerischer Hochsprache vertragen auch eine gesittete Lebhaftigkeit, wodurch sie ihren Platz im Spektrum einer wertgesicherten, sozusagen absoluten Musik behaupten..."
stereoplay 4/2000, Peter Cossé

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Recital

"Ein umfangreiches Programm hat das Klavierduo zu einem Recital bei dem unabhängigen Label Organum Classics zusammengestellt: Großes von Schubert und Liszt, Tänzerisches von Brahms und Strauß sowie Jazziges von Gershwin. Bei den ausgewählten Bearbeitungen für zwei Klaviere setzen die Brüder aus dem österreichischen Burgenland mehr auf Virtuoses. Die ruhigeren oder melancholischeren Werke sind offensichtlich anderen Compilations vorbehalten. In Liszts "Mazeppa - Sinfonische Dichtung für zwei Klaviere" reiten die Kutrowatz-Brüder über die Tasten wie es vermeintlich der Magyaren-Fürst "Mazeppa" in der ungarischen Puszta tat. Hörbar in seinem brillanten Element gestaltet das Klavierduo fast atemberaubend dieses wildbewegte und hochdramatische Stück aus der Blütezeit der Klaviermusik. Franz Schuberts "Fantasie f-Moll" gesetzt für vier Hände schlägt feinere Töne an. Schwingend-bewegt dringen die Themen der Fantasie in das Ohr des Hörers. Nahezu schwebend wirkt die Linienführung des eingängigen Themas. Mit größter Präzision spielt das Klavierduo die sozusagen heimischen Tanzmusiken von Johann Strauß, Polkas, ohne Rücksicht auf die Grenzen der Geschwindigkeit. Virtuosität ist bei Eduard & Johannes Kutrowatz nicht bloße Schnelligkeit: Die Tastenkünstler schaffen es den rasanten Tönen der "Rhapsody in Blue" von G. Gershwin funkelnd-kristallenen Glanz zu verleihen, mit entsprechend jazzigen, überraschenden Momenten, die zum Schmunzeln animieren. Mit diesem Recital präsentiert Organum Classics ein ambitioniertes Duo, auf dessen besinnlichen Töne man in Zukunft gespannt sein darf." (Bewertung: ausgezeichnet)
teleschau 08/2000, Milena G. Klipingat

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Brahms - Variationen

Dem österreichischen Klavierduo Kutrowatz in brüderlicher Eintracht, aber auch in familiärer Diskussionsbereitschaft - so gewinnt man auch wieder den Eindruck - gebührt die Ehre, in diesen Tagen, Monaten und Jahren eines der wenigen wirklich konsolidierten Klavierduos auf Tonträgern und natürlich auch im Konzertsaal zu sein. Auf Burg Schlaining in ihrem Heimat-Bundesland gestalten sie in diesem Jahr zum ersten Mal ein eigenes Festival. Das ist schon nicht mehr Mode, sondern geradezu der Alltag, wenn Interpreten mit etwas Renommee ihr „eigenes" Festspiel betreiben. Lockenhaus ist, nebenbei bemerkt, nicht allzu weit. Die beiden sind ja die Neffen von Pfarrer Herowitsch, dem geistlichen Nebenher von Gideon Kremer.

Soweit die Interna, denn die neue Brahms-Aufnahme ist vom Allerbesten! Klug disponiert, klanglich licht und dennoch aromatisch, sicher im Zusammenspiel, sicher auch in der Vorbereitung von Höhepunkten und souverän im Ausklingen melancholischer Passagen, wie sie ja auch in den konstruktiv-larmoyanten Haydn-Variationen zu definieren sind. Bei der zweiten CD handelt sich um einen Sampler mit überzeugenden Ausschnitten aus bereits greifbaren Liszt-, Brahms-, Schubert-, Strauss- und Gershwin-Zusammenstellungen. Eine bunte, schmackhafte Melange!

Klassik heute August 2001, Peter Cosse

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Gesamtprogramm


Extra-Klasse - Beweis, schwarz auf weiß

Wenn 1+1 mehr als 2 ist, dann sind Eduard und Johannes Kutrowatz der klingendste Beweis dafür. Das Klavierduo aus dem Burgenland wird live und auf CD immer wieder seinem internationalen Ruf gerecht. Auf bisher sechs Einspielungen für das Label ORGANUM   liegt vor, wie sich Brillanz und Gestaltungskraft doppelt verbünden. Diesfalls etwa bei einem komplexen Koloss wie Brahms f-moll Sonate oder einem Recital, in dem neben Schubert und Liszt auch Gershwins "Rhapsody in Blue" in sicheren vier Händen ist."
Sonntag, 18. November 2001, TSC



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