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Das klinget so herrlich, das klinget so schön
...nie hab ich so etwas gehört noch geseh´n. ..."
Man könnte diese Zeilen aus der Zauberflöte für das Motto von Eduard
und Johannes Kutrowatz halten, wäre da nicht der kleine aber nicht
unwesentliche Tatbestand ihrer ausgeprägten Liebe für Franz Schubert,
dessen 200. Geburtstag 1997 in der ganzen Musikwelt gefeiert wird. Das
virtuose Klavierduo teilt die Meinung, man kenne Schubert erst wirklich,
wenn man seine Werke für Klavier zu vier Händen kennt. Das vierhändige
Klavierspiel war gerade im Biedermeier weit verbreitet und sehr beliebt,
bietet es doch die Möglichkeit, "große Werke" in den eigenen
vier Wänden "aufzuführen". Mit dem Aufkommen der modernen
Tonträger hat dieses Genre stark an Bedeutung verloren und ist heute in
den Konzertsälen selten geworden. Das freilich ganz zu Unrecht, denn
wer diese Musik kennt, wundert sich nicht - wie es ein Wiesbadener
Musikkritiker einmal anlässlich eines Konzertes der beiden burgenländischen
Klavierkünstler formuliert hat:
- " ... dass das Publikum aus dem Staunen nicht mehr
herauskam!"
Von den musikalischen Möglichkeiten des Klaviers weiß jeder
Musikliebhaber. Den Brüdern Kutrowatz gelingt es, die feine Waage
zwischen überlegter Klangbalance, differenzierter Anschlagskultur und höchster
Präzision im Zusammenspiel zu halten. Mag das unter Brüdern leichter
sein als unter gewöhnlichen Künstlern, es reicht als Erklärung nicht
aus. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Musik ein gefühlsmäßiges
Destillat der inneren und äußeren Wirklichkeit des Komponisten
darstellt, das sich nur erschließt, wenn es den Interpreten gelingt,
diese Welt im Klang wieder hörbar und sinnlich erfahrbar zu machen.
Diese seltene Gabe besitzen die beiden Brüder aus dem Burgenland.
Diverse Auszeichnungen, große Erfolge bei internationalen Auftritten
sowie teilweise hymnische Pressekritiken sind die Früchte ihrer Arbeit.
So erhielten sie 1986 in Stresa in Italien den ersten Preis in der
Kategorie Klavierduo. In Österreich wurden sie mit dem Bösendorferstipendium
belohnt und mit dem Kulturförderpreis des Burgenlandes ausgezeichnet.
Die Musikkritik bedachte sie mit teils schmeichelhaften Attributen, wie,
sie gehörten "längst zu den bejubelten Klavierduos ihrer
Generation" (Die Presse), sie spielten
"... Klavierkunst auf höchster Ebene..." (H. Baumhauer)
oder:
" ...Ich verdanke den Kutrowatz´ prächtige Aufführungen meiner
eigenen Werke, aber auch als kompetente, hochbegabte Interpreten des großen
Repertoires konnte ich das Klavierduo bewundern und beglückwünschen..."
(So der Komponist Jenö Takács).
Für die Saison 97 haben die Brüder u.a. bereits Einladungen nach New
York (Int. Schubert-Symposium), zur Schubertiade Feldkirch, nach Japan,
zum Klavierfestival Ruhr, sowie in den Wiener Musikverein.
(Bordmagazin "Tyrolian Airlines", Jänner 1997) | |

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