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PRESSESTIMMEN

   

Astor Piazzolla Tango Nuevo
(arr. Kyoko Yamamoto) Les Cuatro Estaciones Porteñas u. a.
Organum Classics Ogm 281034 CD

Eigentlich habe ich mich an Tangos, vor allem denen Piazzollas, satt gehört. Ob Milva, die belgischen Streicherschmeichler Flamminghi oder Meister Astor in New York oder Buenos Aires persönlich – schon das erste Bandoneon-Ächzen macht mich unrund. Nun kam diese CD und ich legte sie eher skeptisch in den Player: Doch dann: Eine völlig neue Klangwelt weckt Interesse. Hier war es der puristische Ansatz, wie zwei Bösendorfer Imperial-Flügel in die Halbwelt Argentiniens eintauchen. Ihre Klänge scheinen einander wie ein Tanzpaar zu umarmen: Phrasen packen zu, lassen los, und bald zieht einen der Rhythmus in seinen Bann. Hinreißend, mit welch geschmeidiger Präzision die beiden Brüder ihre Goldmedaillen beim Synchronswing einsammeln. Mühlhofer begleitet dieses hervorragende österreichische Duo mit Congas und anderen Percussion-Instrumenten so einfühlsam wie einpeitschend. Tonmeister/Produzent Klaus Faika fand im neuen, holzgetäfelten Konzertsaal in Raiding (Burgenland) das ideale Ambiente: praller Klavierklang von beiden Seiten, dazwischen die Percussion, vor allem bei den Tangos im tollen, unverzerrten Dynamik-Wechselbad. Eine CD, die sich perfekt für Vor- oder Verführungen eignet.

Ludwig Flich, hifi & records, Ausgabe 4/2008, Seite 126

Eduard und Johannes Kutrowatz, Klavier, und  Anton Mühlhofer, Percussion, spielten ihre eigene Fassung von Astor Piazzollas “Primavera Porteña” aus den “Cuatro Estaciones Porteñas”. Dazu braucht man nicht nur flinke Finger, sondern auch eine gute Portion Pep, manchmal auch ein bisschen Schmalz. Die Kunst des Tango-Spiels besteht vor allem darin, mit größtmöglicher Präzision zu spielen und sich selbst und dem Partner nur wenige Sekunden später so viele rhythmische Freiheiten zu lassen wie der Tango zum Leben braucht. Die Kutrowatz-Brüder meistern diesen Balance-Akt mit einer Selbstverständlichkeit, die einen auch dann mit den Füßen wippen lässt, wenn man gar nicht Tango tanzen kann.

Stephan Hoffmann, Rundfunksendung "Neues vom Klassikmarkt" des Südwestrundfunks (Stuttgart), 14.9.2008


Konzerte kurz: 1.2.2006 Konzerthaus, Mozartsaal

Ihre Beschäftigung mit der Originalliteratur für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere hat den Brüdern Eduard und Johannes Kutrowatz internationales Interesse eingebracht.

Im Mozartsaal konzentrierten sie sich auf Schubert F-moll Fantasie, einen schwer ergründbaren Abgesang aus seinem letzten Lebensjahr und auf eine Auswahl ungarischer Tänze von Brahms. Eduard und Johannes Kutrowatz folgen Schubert in träumerisch entrückte Sphären. Technische Souveränität, perfekt nuancierte Phrasierung und Artikulation bestechen. Und bei den ungarischen Tänzen reißt ihre Spiellust mit.

Nach der Pause präsentierten sie höchste Virtuosität in Franz Liszt Sinfonischer Dichtung "Mazeppa" und George Gershwin "Rhapsodie in Blue". Eindrucksvoll die Balance zwischen federnder Vitalität, wiegenden Rhythmen, schillernden Farben. Wobei ihre Wiedergaben nie äußerlich, sondern stets sehr komplex wirken.


Kronen Zeitung Kultur, 6.2.2006 S. 24 a, Florian Krenstetter

   
Birdland: Kutrowatz ,,Classic Meets Jazz"

Ein leidenschaftliches Treffen ín Zawinuls Birdland: ,,Classic Meets Jazz" und die ,,Gastgeber" waren da ein wohl etabliertes, klavierspielendes, Österreichisches Brüderpaar. Eduard und Johannes Kutrowatz kosteten Freude und Freiheiten des Jazz aus.

Dave Brubeck und Friedrich-Gulda-Schüler Roland Batik steuerten imponierend Melodiöses

bei, Batik-Schüler Sascha Peres Arrangements von Jazz-Klassikern. Die Brüder Kutrowatz spielen virtuos, gefühlvoll und energiegeladen und lassen den Schatz klassischer Erfahrungen einfließen. Liszt's Ungarische Rhapsodie Nr. 2 entfaltet schelmisch ihr Feuerwerk neben Brubeck und Astor Piazzola. Eigentlich völlig logisch.

Kultur-Krone, 14. 1. 2006, k-

   
Grenzenlos mal zwei

(miwei) Wenn das Klavierduo Kutrowatz in seinem Festwochenkonzert im Brahmssaal Werke für zwei Klaviere spielt, heißt es selbst für Festwochen-Verwöhnte die Ohren zu spitzen. Eduard und Johannes Kutrowatz präsentierten auf den sorgsam intonierten Bösendorfern Choraltranskriptionen von Bach/Kurtág, wobei die Präzision und Harmonie ihres Zusammenspiels beinahe unglaubwürdig wirkt.

Mit Liszts symphonischer Dichtung "Tasso" erreichten die Brüder wahrhaft pianistisches Terrain, und sorgten mit viel "Trionfo" und wenig "Lamento" für einen feurigen Höhepunkt vor der Pause.

Wer dachte, das Duo wäre hier schon an seiner Grenze, der irrte: Die Uraufführung von Iván Eröds "Symphonischer Szene 'Hommage à Franz Liszt' op. 46a" setzte dem Konzert klanglich wie affektiv die Krone auf. Klar zeichnen Kutrowatz und Kutrowatz die Konturen dieser Klavierfassung des großen Orchesterstücks, mit der Eröd aufs Neue zeigt, dass ihm auch als Pianist alle pianistischen Finessen eigen sind. So intensiv und selbstverständlich das Duo untereinander, kommuniziert der Jubilar direkt mit dem Publikum.

Wie ein Maßanzug sitzt dann der von Eduard Kutrowatz komponierte Dialog "In Rot" bei dem der Spiellust dann absolut keine Grenzen mehr gesetzt sind. Kurzweilig auch Gershwins "Variations on 'I got rhythm'" und Dave Brubeck als Zugabe, bei dem K & K ihre lockere Vielseitigkeit bewiesen.

Klavierduo Kutrowatz
Werke von Bach/Kurtág, Liszt, Eröd, Kutrowatz. Begeisternd!

Wiener Zeitung, 12. Mai 2005


    Kammermusikfest Lockenhaus

,... Das Burgenländische Klavierduo brillierte auf der Burg mit den duftig hingepinselten Vier Polonaisen D 599 von Franz Schubert, verwandelte eine vierhändige Version von Liszts 2. Ungarische Rhapsodie in eine rasante Zirkusnummer und reüssierte tags darauf auch mit Eduards "In Rot" für zwei Klaviere: einer formal ausgewogenen Komposition, die ihre besten Effekte aus der rhythmischen Zerfaserung eines kroatischen Volkslieds bezieht. ..."

Die Presse, 9. Juli 2005 Gerhard Kramer


   

Klangfrühling 2005 - Nachlese

"In Schlaining wird Musik mit Leben erfüllt"

"Es war einer dieser Momente, wie man sie nur bei Eduard und Johannes Kutrowatz erlebt. Es wirkte wie der Gleichklang zweier Musikerseelen. Als sich das Brüderpaar Dienstag Abend im Festsaal der Burg Schlaining an seine Klaviere setzte, wurde es schlagartig mucksmäuschenstill. Und es bedurfte nur weniger Klänge, schon hatten die Pianisten das Publikum in ihren Bann gezogen. Da gab es nicht länger die da oben auf der Bühne und die anderen unten im Saal - da gab es ein "Wir". Wer sich darauf einließ, wurde von den beiden Burgenländischen Künstlern auf eine klangvolle Reise mitgenommen, die schnell zu einem musikalischen Höhenflug mutierte ...."

Kurier 5. Mai 2005, Victória Erdélyi und Heike Kroemer

"Risikofreudigkeit bis zum Kollaps"

KURIER: "Klangfrühling Burg Schlaining. Wie definieren sie dieses Festival?

EDUARD K.: " Klavierduo Kutrowatz pur. Emotion pur. Konzerte als Emotionsaustausch. Unser Credo des Musizierens in geballter Form, mit dem Aspekt, wofür Frühling steht: Aufbruch ..."

Kurier 3. Mai 2005, Interview von Heike Kroemer

"Musik feierte das Leben"
Klangfrühling Schlaining begeisterte das Publikum

"Es waren ausschließlich Könner, die beim fünften Klangfrühling mitwirkten. ... Was allerdings immer wieder fasziniert, ist, wie die Stücke aufgeführt werden. Sei es nun Mozarts Quintett in Es-Dur, Tangokompositionen von Astor Piazzolla oder Francis Poulencs Sextett für Klavier und Bläserquintett, zwischen den Musikern schien ein unsichtbares Band zu existieren. ... Insbesondere die Interaktion zwischen Eduard und Johannes Kutrowatz war beeindruckend. Wie choreographiert wirkte jede einzelne ihrer Bewegungen, blindes Verständnis kennzeichnete ihr Spiel. ... Das mit der meisten Spannung erwartete Stück des Abends war die Uraufführung von Gerhard Krammers "rose". Dem Andenken an die in Auschwitz ermordete Geigerin Alma Rosé gewidmet, kehrte Krammer die Teile von Bachs Doppelkonzert in d-moll um und fügte historische Aufnahmen von Alma Rosé ebenso hinzu wie Raumgeräusche vom Gelände des ehemaligen KZ Auschwitz und elektronische Effekte. .... Es war eine Würdigung und Feier des Lebens von Alma Rosé. Eine Audiobiographie, die sowohl das künstlerische Schaffen, als auch den Horror des Konzentrationslagers thematisierte ... Nicht endend wollende Ovationen ..."

BF Kultur 19/2005

"Bewegender Vivaldi"

"... Das virtuose Pianisten- Brüderpaar Eduard und Johannes Kutrowatz legte wieder all sein musikalisches Können in die Waagschale und trug so zum wiederholten Male zum tollen Erfolg des Burgenländischen Festivals bei. ... Ein Höhepunkt des diesjährigen Klangfrühlings gelangte am Freitag in der evangelischen Kirche zur Aufführung. Neues, Experimentelles traf auf Bewährtes, Altes: Vivaldis Dauerbrenner "Die vier Jahreszeiten" wurde dem Stück "leben.zeiten", einer Uraufführung von G. Krammer, gegenübergestellt. Das Ensemble Prisma mit Soloviolinisten Thomas Fheodoroff, war elektrisierend und bedeutende Musikgenuss auf höchster Ebene. Authentischer und bewegender kann man Vivaldi nicht spielen."

BVZ 11. Mai 2005, Andreas Fussi

"Kroaten am Klangfrühling"

"Die kulturelle und musikalische Vielfalt Pannoniens soll im Programm des Klangfrühling Burg Schlaining in verstärktem Maße zum Ausdruck kommen. Aus diesem Grund ist das kroatische Kultur- und Dokumentationszentrum (hkdc) heuer erstmals Partner dieser Veranstaltungsreihe unter der künstlerischen Leitung der Brüder Kutrowatz. Eduard Kutrowatz und Christian Kolonovits komponierten für das Sonntagskonzert "Espresso Pronto" eigens Stücke mit Wurzeln im kroatischen Musikschatz. --> IN ROT

BZ Volksgruppen 08/2005

"Ein Klangerlebnis für alle Sinne"

"...auch nach mehr als 20 Jahren Konzerttätigkeit haben die Künstler die Lust an der Musik und die Spiellaune nicht verloren. ...."

Kurier 3. Mai 2005, Sonderausgabe zum Klangfrühling Burg Schlaining


   

Schuberts Winterreise, Theater und Musikgesellschaft Zug (CH)

Herbert Lippert, Tenor
Eduard Kutrowatz, Klavier

Reise ins Innerste der Seele

Facettenreiche Interpretation

"... klanglich ergänzte der Pianist Eduard Kutrowatz Lippert hervorragend - sein runder Anschlag ließ den Steinway-Flügel in warmen Glanz erstrahlen.

Aufwühlendes Erlebnis

Es zeugt vom Können der Interpreten, wenn man während des Konzerts selbst Teil der Winterreise - Teil dieser Musik und dieser Texte - wird ..."

Mirjam Lüthi, Zuger Presse, Mo 17. Jänner 2005
Theater- und Musikgesellschaft Zug

Die "Winterreise" voll expressionistisch.
Herbert Lippert und Eduard Kutrowatz interpretierten Schuberts Winterreise.

"... obwohl Schubert die Reihenfolge gegenüber den Absichten des Dichters umstellte, schuf vor allem der Pianist über die fast ohne Unterbruch interpretierten 24 Lieder den Eindruck starker innerer Geschlossenheit ...

Mehr als bloße Begleitung

Kraftvoll und differenziert gestaltete Eduard Kutrowatz einen Klavierpart, der gerade bei Schubert erstmals viel mehr als bloße Begleitung des Sängers beinhaltet ..."

Jürg Röthlisberger, Zug 01/05


   

Erlebnis für Ohren und Augen - Haydnfestival Eisenstadt
Dabei gewesen

Erlebnis für Ohren und Augen

Dass der Freitag Abend ein Klangerlebnis für die Ohren werden würde, war selbst nicht eingefleischten Fans des Klavierduos Kutrowatz bekannt. Dass das Konzert der beiden Burgenländer mit Weltruf ein Erlebnis für alle Sinne wurde, war für viele doch eine begeistert aufgenommene Überraschung. Denn nicht nur "Taktakrobat" Johannes Kutrowatz zog in seiner Rolle als Dirigent des Wiener Concert-Vereins das Publikum in seinen Bann. Auch der Auftritt des Brüderpaares an zwei Klavieren wurde zu einem musikalischen Doppel mit Hochspannung.

Einmal mehr zeigte sich, wie sehr Johannes und Eduard Kutrowatz aufeinander eingespielt sind und sich die Werke der Komponisten-Familien Haydn und Bach ergänzten. Die beiden Musiker-Dynastien bilden den Rahmen der diesjährigen internationalen Haydntagein Eisenstadt, die heute zu Ende gehen. ...

Kurier, 19.09.2004


   

Sensationelle Kritiken beim Klavierfestival - Ruhr, Deutschland

Vier Hände, zwei Köpfe ……
und eine musikalische Seele: die Kutrowatz-Brüder beim Klavierfestival

Österreich zu Gast beim Klavierfestival Ruhr: Das kann eine große Gaudi sein. Zum Beispiel mit dem Burgenländischen Duo Eduard & Johannes Kutrowatz. Vor fünf Jahren waren die Pianisten schon einmal zu Gast in Bochum. Damals beeindruckten sie mit einem Österreich-Ungarischen Programm durch ausgesprochen große musikantische Vitalität.
In der Stadtpark-Gastronomie präsentierten sie sich unter dem Titel "Von der Klassik zum Jazz". Werke von Johannes Brahms and Joseph Haydn trafen auf ausgewiesene Jazzkomponisten wie Dave Brubeck und Joe Zawinul. Dazu Zeitgenössisches von dem Österreichischen Komponisten Jenö Takács und dem Esten Arvo Pärt. Eine Auswahl, mit der die Kutrowatz-Brüder ein traumwandlerisches Gespur für musikalische Dramaturgie bewiesen.
Das Publikum mit den "Variationen über ein Thema von Joseph Haydn" von Brahms abholen und dann zu Brubecks "Selection für zwei Klaviere" (arrangiert von Eduard Kutrowatz) jauchzen lassen. Ihre eigenen Worte beschreiben das treffend. "Wir wollen begeistern und berühren, wollen im positiven Sinne erschüttern, jedoch niemals provozieren und belehren."
Eduard und Johannes Kutrowatz begeistern seit 20 Jahren das Publikum mit ihrem fulminanten Spiel. Vier Hände, zwei Köpfe and eine musikalische Seele. Ihre Ausbildung unterstreicht ihr Ideal eines umfassenden Musikergeistes. Beide studierten neben dem Klavierspiel Dirigieren, Johannes zudem Klarinette und Eduard Schlaginstrumente. Vielleicht ist das der Grund, warum Eduard Kutrowatz das perkussive, rhythmische Spiel und sein Bruder eher das melodische Spiel betont.

In den teils aufbrausend expressiv, teils intim wirkenden "Tagebuch-Fragmenten" von Takács, einer als pianistisches Zwiegespräch angelegten Komposition, bewiesen sie ihr herausragendes Zusammenspiel. Typisch musikalische Scherze á la Haydn arbeiteten sie in dessen Sieben Variationen über "Il maestro e lo scolare" heraus. Lebendig and spontan wirkten die Improvisationen über Zawinuls Klassiker „Mercy,Mercy,Mercy...".

WAZ, Zeitung des Ruhrgebiets, 22.07.2004, ang

Klassik und Jazz cool serviert
starkes Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz

Bochum * Sie sind ziemlich cool, aber sie hüten sich davor, das als eine Masche herauszustellen. Sie vermeiden Posen, konzentrieren sich und unterstreichen so die Ernsthaftigkeit ihres Spiels. Kurzum: Die Bruder Eduard und Johannes Kutrowatz sind ein außergewöhnliches Klavierduo, das unkonventionelle Programme nicht scheut, das andererseits das Populäre nie ins Platte abgleiten lässt.

Der Auftritt beim Klavierfestival Ruhr, im Bochumer Stadtpark, ist Ausdruck eines weit gespannten Repertoires, das sich hier von Haydn bis Dave Brubeck erstreckt. Doch was auf den ersten Blick als Gemischtwaren-Laden daherkommt, entpuppt sich bald als Abfolge sinnfälliger Kontrastierungen.

Brahms' Haydn-Variationen, bei denen schon das klassische Choralthema stark romantisiert ist, sind ganz nah beim großflächigen Orchesterklang, bei rhapsodischer Dichte und anrührender Lyrik. Die „Tagebuch-Fragmente" von Jenö Takács wirken dagegen wie eine Studie der Askese. Der Einzelton als Keimzelle wird angerissen, mehr und mehr umspielt, steigert sich kurz zum flächigen Klang. Dazwischen Ruhe, plötzlich ein Ausbruch rasender Figurationen, schließlich ersterbendes Geplänkel. Im Einfachen liegt das gehaltvolle, das wollen die Brüder auch bei Haydns Variationen über „Der Meister und sein Schüler" demonstrieren. Ein harmloses Spiel von Vorgabe und bravem Echo, doch voller Witz, vor allem dann, wenn die Führungsrolle langsam vom Schüler erobert wird.

Die Askese findet sich auch in Arvo Pärts „Hymne an eine große Stadt". Über sanfte, harmonische Akkorde legt sich ein repetierender Glöckchen-Ton, erglänzt durch zarte Umspielungen im Diskant. Ein Hauch von Kontemplation, eine Prise von Chopin.Das Prinzip, aus einer Keimzelle Großes zu formen, gilt auch für die Interpretation von Joe Zawinuls „Mercy, Mercy, Mercy...". Aus Klopfgeräuschen entwickelt sich ein Rhythmus, in der Verdichtung findet das Duo zur Jazz-Idiomatik, klar tritt das Thema hervor, um sich alsbald in Improvisation zu verlieren. Eduard und Johannes Kutrowatz spielen präzise, wie ein Organismus. Synkopierungen und außergewöhnliche Polyrhythmik, wie in Dave Brubecks fünfteiliger „Selection", meistern die beiden souverän. Irgendwie, so scheint's, haben doch alle bei dem großen Motoriker Strawinsky etwas gelernt.

Ruhr Nachrichten, 22.07.2004, Martin Schrahn

Rollende Bässe

KLAVIER-FESTIVAL Von der Klassik zum Jazz mit den Brüdern Kutrowatz in Bochum

BOCHUM * Klassische Pianisten klatschen nicht ab. Aber die Hand drücken sich Eduard and Johannes Kutrowatz schon, als der Jubel im Festsaal der Bochumer Stadtpark Gastronomie aufbrandete.

Man hatte das Gefühl: Es hat ihnen Spaß gemacht, einen musikalischen Streifzug vom 18. his ins 20. Jahrhundert, von der Klassik Haydns bis zum Jazz Joe Zawinuls zu unternehmen. Und diese Musizierlust übertrug sich auf das Publikum, das ein hoch unterhaltsames Konzert beim Klavier-Festival Ruhr genoss. Die Brüder, 1962 und 1963 in Österreichischen Burgenland geboren, zählen zu den profiliertesten Klavierduos. Dieses Format des Kleinensembles liebt die Grenzüberschreitung im Repertoire.

Eduard und Johannes Kutrowatz begannen mit Brahms' Variationen über ein Thema von Joseph Haydn, und sie stellten des Choralthema sehr liedhaft, schlicht vor. Sie verboten sich romantisches Pathos, setzten stattdessen auf expressive Tempowechsel und innige Gefühligkeit. Sie boten Ausdruckskunst, bei der es nicht mal störte, wenn ein Einsatz durch lautes Atmen gegeben wurde.

Meditative Klangflächen

Von der liedhaften Melodieseligkeit war es ein großer Sprung zu Jeno Takacs' 1972 entstandenen Tagebuch-Fragmenten für zwei Klaviere. Die Komposition bietet überwiegend meditative Klangflächen, leise Melodien über schlichten dissonanten Harmonien, die überraschend in knallige Cluster münden. Das Werk verlangt avancierte Spieltechniken, bei denen die Spieler in die Saiten greifen und direkt zupfen oder den angeschlagenen Ton dämpfen. Und dann vor der Pause machten sie sich einen Haydn-Spaß an einem Klavier mit dem Wechselspiel „Il maestro e lo scolare" des Komponisten, bei dem das Thema immer kunstvoller mit Arabesken ausgeschmückt wird.

Aber so richtig drehen sie erst nach der Pause auf. Arvo Pärts „Hymn to a Great City" ist noch ein Moment der Konzentration, eine hübsche Miniatur über Diskantschläge und nette Arpeggio-Motive.

Aber bei „Mercy, Mercy, Mercy", dem Soulkracher, den der Wiener Auswanderer Joe Zawinul für Cannonball Adderley geschrieben hatte, da langen die Brüder hin. Schier endlos steigert sich des Basses Grundgewalt beim Thema. Dazwischen freilich bieten sie einen ganz unjazzigen Zawinul, so als wäre er ein Neutöner, sie verlassen die festen Metren, sie zupfen im Steinway an den Saiten und trommeln darauf. Bis das Thema zurückkehrt.

Ein ungemein fesselndes Kontrastprogramm, das dem Jazzer den Respekt nicht verweigerte, den im Kammermusikgeschäft moderne E-Musik-Komponisten genießen. Kaum weniger unterhaltsam kamen die Fünf Songs des Cool-Jazz-Pianisten Dave Brubeck daher, die Eduard Kutrowatz zu einer Suite arrangierte. Johannes zählte an, indem er den Zelgefinger wie ein Metronom wackeln ließ - und sie spielten „Fast Life" kantig, als wär's von Bartok. Später gaben sie sich dem Swing hin, sie ließen Boogie-Bässe rollen, kosteten Blues-Harmonien aus. Und sie fanden herrliche Echo-Effekte, Triller, die zu Heulern verschmolzen. Schließlich rissen sie mit den raffinierten Rhythmuswechse1n von „Blue Rondo á la Turk" hin.

Jubel. Zwei Zugaben.

Westfälischer Anzeiger, 22.07.2004, Ralf Stiftel


   

Four Hands to Thrill the Audience - Harare International Festival of the Arts

Eduard and Johannes Kutrowatz´s performance on African Banking Corporation Day was a delight and had the audience of discerning lovers of classical music calling for more.

Brought to Zimbabwe by the Embassy of Austria with the assistance of Magna International Europe, the two brothers played four works which highlighted their mastery of the keyboard and virtuosity.

The programme comprised Franz Schubert´s Marche Caracteristique in C Major, op. 121/2, his Fantasy in F minor D 940, Johannes Brahms´s Hungarian Dances and Franz Liszt´s Hungarian Rhapsody No. 2.

The brother have given concerts all over Europe, Canada, USA, Africa, Australia, Korea and Japan. Their radio and television appearances and acclaimed recordings ensure a dazzling international concert schedule and their evening performance in the CAFCA recital room won them many more.

TM, April 2004
Ontario, Kanada

Oh brother! these guys can play

Brothers from Austria please the captivated Barrie Concerts crowd

Barrie Concerts went global for its second performance of the season.

The concert featured two pianists from Vienna, Austria.

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From the moment they sat down at their respective pianos and launched into Rachmaninoff's Suite op. 17, they captivated the audience, winning bravos, several "amazing(s)" and at least one "incredible".

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The Barrie Examiner, Nov 29th, 2003

Visiting pianists a real dynamic duo

Brothers Eduard and Johannes Kutrowatz certainly made the two grand pianos sing with their obvious joie d´vivre throughout their entire two-hour concert Nov. 15 at Knox United Church.
Eduard and Johannes are a majestic duo with innovative interpretations whether their pieces be a romantic Suite by Rachmaninoff or the zesty Mazeppa by Liszt. They are not above tossing in a bit of jesting when they jive Bernstein's famous symphonic dances from the famous Broadway musical West Side Story or the rhythmic numbers of Gershwin that never fade away.

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What a marvelous evening of sheer delight. There is no one of their equal.

Their performance was so magnetic, stunning and powerful the brothers were accorded well deserved cries of bravo and encore during their extended standing ovation.

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Daily Miner & News, Nov 20th, 2003

Two-pianos, four-hands amazing

Pianists Eduard and Johannes Kutrowatz astounded their audience on Tuesday night at Showplace when they presented their two-piano, four-hands concert for the Petersborough Concert Association.

Exciting programming, awesome technique, highly emotional and dynamic playing kept the audience enthralled from beginning to end. Austrian-born, the two brothers proved that they possess that special chemistry in abundance that duo piansts require - incredible co-ordination. They have a special relationship with the Bosendorfer piano company, one of the oldest and most venerated piano companies in the world.

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From the first chords of the Suite op. 17 by Rachmaninoff which opened the program, the listeners knew they where in for a powerful and brilliant performance.

The energetic March, the delightful Waltz, with its flowing, beautifully contrasting center section, the Romance, gently and tenderly played, but full of intensity, incredibly beautiful writing, to the closing powerful and exciting Tarantelle, so reminiscent of the composer's second piano concerto, the players thrilled the audience with their dynamic playing, their amazing technical skills.

Never letting up for a moment, the brothers continued with the demonaic Mazeppa by Franz Liszt.

Originally written for solo piano, and later a four hand piano arrangement as the fourth Transcendental Etude, and later a symphonic poem, this work makes incredible demands on the player - among the most challenging in the entire repertoire.

Not only technical but interpretive skills are needed to meet these demands, but they where met in a high degree, with powerful rapid arpeggio and octave runs, awesome speed, creating wonderful tension, building to incredible climaxes till it seemed the very pianos would burst into flames!

It was astounding playing, playful times and highly emotional throughout.

The Examiner, Nov 21st, 2003


   

"Musik für Ohr und Aug"

Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz in Wahnfried, Bayreuth

"Ach Ungarn, wie schön musst du sein. Weit und wild, überraschend und leidenschaftlich. Hast auch unseren Schubert ganz wirr gemacht. Bei der Festspielsoiree in Wahnfried zumindest spielte das Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz Franz Schuberts "Divertissement á la hongroise" so entfesselt, dass der leidgeprüfte Komponist für eine gute halbe Stunde zum temperamentvollen Zigeuner wurde. Kühne Tonarabesken, packende Rhythmen und glutäugige Sehnsuchtsklänge ließen Schubert in ungewohntem Licht erglänzen. Doch sogar Altgewohntes klang bei den Brüdern Kutrowatz spannend. Johannes Brahms´ "Ungarische Tänze" zündeten mit handfestem Schwung, der zu einem Leistungstest für den ehrwürdigen Wahnfried-Flügel wurde. Wuchtige Bässe und grell wetterleuchtende Höhenflüge ließen die bekanntere Orchesterversion schnell vergessen.

Die überschäumenden Emotionen übertrugen sich auf die Zuhörer: man wollte weinen und klagen, tanzen und springen und tat dann das, was möglich war: begeistert applaudieren. Nach diesen Gefühlsexplosionen besann man sich auf Feinsinniges: in einem "Alla Zingarese" benannten Programm darf Joseph Haydn nicht fehlen, sein ungarischer Arbeitsplatz ist Grund genug. Die vierhändige Sonate "Il maestro e lo scholare" zeugte weniger von überkochenden Leidenschaften als vom immer noch frischen Humor Haydns. Das skurille Wechselspiel des ersten Satzes ließ den beiden Pianisten Raum für ihre schauspielerischen Qualitäten. In Guck-mal-was-ich-kann-Manier wurde das schlichte Thema immer verschlungener ausgeziert. Hier ein Triller, da eine Kapriole - kommst du noch mit? Bei den Kutrowatz-Brüdern gab es Musik für Augen und Ohren.

Franz Liszts zweite "Ungarische Rhapsodie" schließlich war dann ein Brückenschlag zum Geist des Hauses. Der Beginn gelang eher schwer denn heißblütig, bald jedoch geriet auch diese Musik in Schwung und Eduard und Johannes Kutrowatz in pianistischen Furor, der jeden Klavierstimmer verzweifeln ließe, die Zuhörer aber in Begeisterung versetzte. Hussa!

Nordbeyerischer Kurier 28.8.2002, Stefan Arndt


   

"THE TRAILS OF CREATIVITY"
Wien/Berlin/London (London, 23.11.2001)

"Auf Kreativspurensuche begab sich das Österreichische Kulturforum in London mit einem über 50 Veranstaltungen umfassenden Festival, das den spannungsreichen Wechselbeziehungen zwischen den drei großen europäischen Kulturmetropolen während der Jahre 1918 - 1938 gewidmet war. ......

Das Klavierduo Kutrowatz begeisterte im Purcell Room an der South Bank mit Werken von Franz Schreker, Jenö Takács und Paul Hindemith ...."

Österreichische Musikzeitschrift 2/2002, Thomas Gayda


   

PRUNK und PATHOS
"Fest mit Flügeln" im RadioKulturhaus mit dem RSO Wien 24.1.2002

"....präzise präsentierte sich das Orchester beim Konzert für zwei Klaviere in d-moll von Francis Poulenc; Eduard und Johannes Kutrowatz begeisterten mit Energie, Konzentration und Leidenschaft. ..."

Der Standard 26.1.2002


   

Toronto Walter Hall
Newcomers make 2 pianos sing
Fresh Piano Duo Kutrowatz delight at Walter Hall

"Concert series in this part of the world don't come any older than the one mounted by the Women's Musical Club of Toronto. But even at the age of 104, this one remains as forward-looking as ever; witness yesterday afternoon's packed, season-opening concert at the University of Toronto's Walter Hall. The performers were not only completely new to Canada, as has often refreshingly been the case at Women's Musical Club events, they exhibited the talent and panache to merit their international career. Billed as the Piano Duo Kutrowatz, the brothers Eduard and Johannes Kutrowatz are Austrians from Haydn country, the province of Burgenland, who have already performed extensively in Europe and Asia, but are as yet anything but household names in music. Part of the reason has to do with their relatively recent arrival on the scene. Part of it also has to do with the fact that they are devoted to a highly specialized musical literature. At intermission yesterday afternoon, a local composer-pianist wondered out loud why his fellow composers even write music for two pianos. With up to 20 fingers in action, it can sometimes be hard to avoid producing a welter of percussive sounds. Johannes Brahms, himself a distinguished pianist, provided a case in point when he arranged his F Minor Piano Quintet for two pianos. Trying to preserve the score's harmonic richness, he made it difficult for the performers to avoid textual clogging. But the brothers Kutrowatz understood the problem, gave strong contours to the melody lines in those chord-rich textures and avoided the pitfall of over-pedalling. It helped that they where a real duo and not just two pianists. They had obviously worked hard to match their tone quality and weight of attack. There was plenty of sonority in their playing, but there was also crispness of articulation that lessened the danger of producing aural mud. Happily, the same qualities carried over to the rest of their program. These weren't just pianists, these were artists."

The Toronto Star October 19th 2001, William Littler


   

Brüder Kutrowatz - Doppel virtuos

Graz. – Wie ein fulminanter Orchesterklang, so könnte man mit wenigen Worten das bis ins Letzte Detail ausgefeilte und mit Elan und Klangfantasie vorgetragene Spiel von Eduard und Johannnes Kutrowatz beschreiben.

Das renommierte Pianisten-Brüderpaar zeigte im Konzertzyklus der Pfarre Graz-Kalvarienberg im gut besuchten Minoritensaal geradezu exemplarisches Spiel auf zwei Flügeln und evozierte mit virtuos vorgetragenen Werken von Brahms, Liszt, Messiaen und Gershwin gerechtfertigte Beifallsstürme.

Kleine Zeitung 18.3.2001, WM


   

LONDON The sound of dreams

"... The Austrians served up a forceful and empathetic pair of brother pianists, the Duo Kutrowatz, to unveil the main Schreker find: his piano duet version of ´The birthday of infanta´. ... As a piano duet experience it proved surprisingly successfull, with the best qualities of Debussy´s and Ravel´s pianism ..."

Independent London, 11.5.2000 Roderic Dunnett


   

KREMERATA MUSICA 2000
(Kammermusikfest Lockenhaus/Juli 2000) Lockenhaus: "Pro et Contra"

"...Gidon Kremer und Pfarrer Josef Herowitsch erwartet zwischen 5.und 16. Juli ein gesteigertes Maß an Prominenz: Neben dem Weltklasse Dirigenten Kent Nagano seien da etwa erwähnt Oleg Maisenberg und Elisabeth Leonskaja am Klavier, die Cellisten Boris Pergamentschikov und Christophe Coin, die Sänger Matthias Görne und Wolfgang Holzmair, das Klavierduo Kutrowatz, die Geschwister Hagen oder Sabine Meyer an der Klarinette genannt..."

die presse Wien


   

Klavierfestival Ruhr/Deutschland:
Dynamisches Klavierduo ließ die Saiten springen

Klavierfestival Ruhr präsentiert ausgefeiltes Tastenspiel zu vier Händen "... Voller Dynamik sprang das Brüderpaar auf die Bühne. Ein künstlerisch vielseitiges Doppelpack. ... Ihr umfassender Musikergeist durchdrang die Interpretationen und packte das Publikum. ... Genussvoll zogen, dehnten und rafften die Kutrowatz´ den Walzertakt und ließen Wiener Esprit durch den Saal wehen. ... Der Pianist Franz Liszt soll in seiner Virtuosenzeit häufig im Konzert einen Flügel zu Bruch gespielt haben. Anknüpfend an diese Tradition riss den Wienern beim kraftvollen Einstieg in Liszts berühmte Rhapsodie Nr.2 ein Bassseite. Geschichtsbewusst und gelassen entfernte das Zweigespann die scheppernde Saite und lieferte eine feurige Rhapsodie, die das Publikum von den Stühlen riss. ..."

WAZ 4.8.1999


   

Schubertiade Feldkirch: Publikum schier außer Atem

Die Eröffnung der diesjährigen "Schubertiade Feldkirch" oblag dem Klavierduo Eduard und Johannes Kutrowatz Die Brüder Eduard und Johannes Kutrowatz stammen aus dem Burgenland. So scheint ihnen das Ungarische, das bei diesem Programm im Vordergrund stand, im Blut zu liegen. Sie wissen, wie man dieses sehnsüchtige Ziehen in die Musik bringt, ohne kitschig zu werden, sie haben jene feine Prise Schalk im Nacken, die es möglich macht, die Hörer mit allerlei kleinen Überraschungen in Tempo und Agogik in Stimmung zu versetzen.... Die beiden Brüder übertrafen sich selbst an Virtuosität und Rasanz und brachten dabei ihr Publikum schier außer Atem. ..."

Neue Vorarlberger Tageszeitung 20.6.1999 Anna Mika


   

PULLACH/München: Ein Feuerstrom aus zwei Klavieren

"... So unterschiedlich die Brüder Kutrowatz auch sein mögen, am Flügel sind sie ein Körper und ein Temperament. ... Das Kutrowatz - Duo spielt mit forschem Zugriff, der nie auf Kosten des Tons oder der Durchsichtigkeit des dichten vierhändigen Satzes ging (Schubert). ... Nach der Pause offenbarten die Brüder Kutrowatz dann endgültig ihr - als Burgenländer - mutmaßlich ungarisches Blut und gaben den Ungarischen Tänzen von Brahms so richtig Feuer, kosteten Verzögerungen und Beschleunigungen aus und eroberten sich zu Recht Bravo-Rufe!..."

Süddeutsche Zeitung 19.6.1999, Klaus Kalchschmid


   

Klangbogen: Uraufführungen vor dem Schloß Schönbrunn

"... Wolfram Wagners Konzert für zwei Klaviere und Orchester, die andere Uraufführung des Abends, hat in der zeitgenössischen österreichischen Musik wenig seinesgleichen an gedanklicher Tiefe und Schönheit. Das Finale schließlich nützt die virtuosen Möglichkeiten der Pianisten, lässt das Schlagzeug aufregend attackieren und summiert die vorangegangenen Sätze zu einer glänzenden Apotheose von Rhythmus, Melodie und Klangpracht. Die Solisten Eduard und Johannes Kutrowatz gestalteten ihren Part präzise, leidenschaftlich und musikantisch - ein großartiges, dabei völlig unspektakulär auftretendes Klavierduo..."

Wiener Zeitung 5.7.1996